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Der Granatapfel - Gut für die Abwehr PDF Drucken E-Mail
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BildZu den ältesten Kulturpflanzen zählt der Granatapfel, der sich durch sein antioxidatives Wirkungspotential auszeichnet. Zahlreiche Studien belegen seine positiven Wirkungen auf Herzkreislauferkrankungen, Osteoporose, Diabetes mellitus, oder chronische Entzündungsprozesse wegen des reichhaltigen Vorkommens an sekundären Pflanzenstoffen.

Polyphenolische Inhaltsstoffe scheinen vor allem verantwortlich zu sein, für diese gesundheitsförderlichen Wirkungen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können Polyphenole wie Flavonoide, Catechine und Phenolsäuren die arterielle Verkalkung unserer Gefäße hemmen, zur Blutdrucksenkung beitragen, das Immunsystem stimulieren sowie die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins einschränken. Da sich eine Vielzahl von chronischen und entzündlichen Erkrankungen auf oxidative Schäden zurückführen lässt, bemühen sich aktuelle Forschungen, den Einfluss der bioaktiven Inhaltstoffe des Granatapfels bei der Entstehung dieser Erkrankungen ergründen.

So zeigte sich unter anderem, dass Granatapfelsaft bei Alzheimer-Demenz einen hemmenden Einluß ausübt. Er reduziert dabei die Ablagerung des Glykoproteinkomplex Beta-Amyloid im Gehirn, was im Krankheitsfall am peripheren Nervensystem zu Ausfällen und Funktionsverlusten führt. Durch Vermeidung der Entstehung dieser gefährlichen Plaques verminderte sich das Erkrankungsrisiko.

Oxidative Schäden, ausgelöst durch freie Radikale, verursachen zudem degenerative Veränderungen an anderen Organen. Die reaktiven Sauerstoffspezies entstehen generell im Körper und unterstützen diesen aufgrund ihrer zellschädigenden Wirkung bei der Abwehr von Bakterien und Viren. Befinden sie sich aber im Fall einer enormen Zunahme im Übermaß, fördern sie Schäden unter anderem an Membranlipiden und DNA.

Freie Radikale entstehen nicht nur im Organismus, sondern treten auch verstärkt in der Umwelt auf. Typische Quellen sind Luftverunreinigungen, UV-Strahlung, Elektrosmog oder Zigarettenrauch.
Deshalb profitieren Personen, welche aufgrund von Erkrankungen, Umweltbedingungen, Dysstress sowie Lifestyle-Faktoren verstärkt oxidativem Stress ausgesetzt sind, besonders vom regelmäßigen Verzehr des Granatapfelsaftes. Im Saft der schon im Alten Testament erwähnten Frucht ist eine große Anzahl an Ellagtanninen, Flavonoiden und Anthocyanen enthalten, die ein effizientes Abfangen erbgutschädigender Substanzen ermöglichen. Deren positive Wirkungen auf die natürliche Zellregulation ließen sich bereits in einer Vielzahl von Studien nachweisen.

Wie bei antioxidativen Inhaltsstoffen anderer Lebensmittel, beispielsweise bei Soja oder grünem Tee, gilt auch beim Granatapfel, dass besonders der Verzehr der gesamten Frucht und nicht der von isolierten Substanzen einen positiven Einfluss ausüben kann. Einzelne Substanzen zeigten in Studien meist kaum eine antioxidative Wirkung, da für eine solche vor allem das ganzheitliche Zusammenspiel vieler Inhaltsstoffe entscheidend ist. Je höher der Anteil an natürlichen schützenden Wirkstoffen in der täglichen Nahrung ist, umso besser ist unser Organismus gegen oxidative Schäden gewappnet. Steht frischer Granatapfel im Jahr nicht zur Verfügung, kann ebenso ein hochwertiger Extrakt, in dem das gesamte Spektrum der Granatapfel-Vitalstoffe enthalten ist, für Risikogruppen eine gute Alternative darstellen.

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